ÖTZTAL.BLOG

… das Ötztal: Sölden, Obergurgl-Hochgurgl, Vent, Längenfeld, Umhausen, Oetz, Sautens, …

Die Amigos auf Melodie TV.

23. Mai 2013
von Markus
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Neue TV-Heimat aus dem Ötztal für vom Bildschirm verbannte Volksmusk- und Schlagerstars

Hans Jöchler will mit Melodie TV einen festen Platz in der deutschsprachigen TV-Landschaft.

Musik-Produzent Hans Jöchler wagt mit Melodie TV nun den Schritt sich als Senderchef zu beweisen. Foto: Melodie TV

Mit seinen Unternehmen MCP Sound & Media sowie VM Records in Ötztal-Bahnhof zählt der heimische Musik- und Filmproduzent Hans Jöchler zu den “Machern” der Volksmusik- und Schlagerszene. Seit kurzem vergrößert er seinen Aktionsradius um einen TV-Sender. Das Programm Melodie TV wird europaweit digital über die Satelliten-Plattform Astra ausgestrahlt und kann von einem Millionenpublikum kostenlos empfangen werden.

Nach dem Entschluss der öffentlich-rechtlichen TV-Programme keine volkstümlichen Sendungen mehr zu auszustrahlen, machte Hans Jöchler aus der Not eine Tugend und schickte Anfang Mai mit Melodie TV sein eigenes Programm auf die TV-Bildschirme. Ermöglicht wird dies einerseits durch die heutzutage, dank der Digitalisierung, günstigeren Übertragungskosten und zum anderen durch das umfangreiche Archiv des Tiroler Musikproduzenten. Das Prinzip, dass heute jeder mit eigenen Inhalten ein Medium betreiben kann, macht sich der findige Unternehmer somit  zunutze.

Start mit einem täglich dreistündigen Programmfenster
Mit seinem Sender legt Jöchler durchaus hohe Ambitionen an den Tag. Angestrebtes Ziel ist es, sich als fester Teil der deutschen TV-Landschaft zu entwickeln. Ob die Interpreten der volkstümlichen Musik und aus dem Schlagerbereich nun dem persönlichen Geschmack entsprechen oder nicht, Potential für solch einen Sender ist durchaus gegeben. Dazu führe man sich nur einmal die hohen Einschaltquoten der nunmehr eingestellten Shows aus der ARD vor Augen. “Das Aus für die Volksmusik im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wollte ich nicht akzeptieren. Daher habe ich den Entschluss gefasst, einen eigenen Sender ins Leben zu rufen”, betont Jöchler.

Andreas Payer, Programmdirektor Melodie TV

Programmdirektor Andreas Payer verspricht den Zuschauern Abwechslung und viel Volksmusik am Schlager am Bildschirm. Foto: Melodie TV

Derzeit teilt sich Melodie TV seinen Sendeplatz mit Melodie Express-TV, ebenfalls aus dem Hause Jöchler. Das aktuelle Programmfenster beschränkt sich vorerst auf den Zeitraum von 19 Uhr bis 22 Uhr. Programmchef Andreas Payer verspricht den Zuschauern einen bunten Mix aus “traumhaften Landschaften und frischer Musik”. Schwerpunkte im Programmbouquet stellen neben volkstümlichen Musik-, Schlager- und Naturformate. Abgerundet wird das Angebot durch Künstler-Portraits, Konzerten, u.v.m.

Die Amigos auf Melodie TV.

Neben den Amigos produzierte Hans Jöchler zahlreiche Aushängeschilder der Volksmusik- und Schlagerszene. Foto: Melodie TV

Wie kann man Melodie TV empfangen?
Derzeit lässt sich Melodie TV über die Astra-Satelliten auf
19,2 ° Ost empfangen mit folgenden Programmparametern:

Melodie TV
Satellit: ASTRA 1KR 19,2° Ost
Transponder: 1003
Frequenz: 11.244 GHz
Polarisation: Horizontal
Modulation: DVB-S (QPSK)
Symbolrate: 22.000 MSymb
CodeRate: 5/6

Service-ID: 13229
Video Pit: 2290
PMT: 229
PCR: 2290

Die Einspeisung in Kabelnetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist geplant.

Dynamo Zagreb im Ötztal

22. Mai 2013
von Markus
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Eintracht Frankfurt und 1. FC Nürnberg auf Trainingslager im Ötztal

Dynamo Zagreb im Ötztal

Jeden Sommer beehren internationale Profivereine, wie hier Dynamo Zagreb, das Ötztal für ihre Fußballtrainingslager.

Zwei Traditionsvereine der deutschen Bundesliga, Eintracht Frankfurt und der 1. FC Nürnberg, kommen zur Saisonsvorbereitung ins Ötztal. Der “Klub” aus Franken zählt bereits zu den Stammgästen im längsten Tiroler Seitental. Armin Veh, Coach von Eintracht Frankfurt, scheint das Ötztal noch aus seiner Zeit beim Hamburger Sportverein in bester Erinnerung behalten zu haben.

Bereits Ende Juni, exakt vom 24.6. bis 1.7., residiert der 1. FC Nürnberg, wieder im Aqua Dome in Längenfeld. Reisten die Franken letztes Jahr noch mit Dieter Hecking (jetzt Coach beim Vfl Wolfsburg) an, bereiten sich die Fußballprofis nun mit dem aktuellen Trainergespann Michael Wiesinger und Armin Reutershahn auf die nächste Bundesligasaison vor.

Eintracht Frankfurt von 15. bis 25. Juli im Ötztal
Wenige Wochen später kommt mit der Eintracht Frankfurt, der Sechstplatzierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison nach Tirol. Nachdem sich die Kicker unter dem Führung von Armin Veh auch für die Europa League qualifiziert haben, steht auch die Vorbereitung für die kommenden internationalen Auftritte auf dem Programm.

1. FC Nürnberg im Ötztal

Der 1. FC Nürnberg gastiert auch 2013 für ein Trainingslager im Ötztal.

Unmittelbarer Kontakt zwischen Fans und Profis
Jahr für Jahr werden die Fußballtrainingslager der gastierenden Vereine von zahlreichen Fans begleitet, die es genießen, ihren Idolen in ungezwungener Atmosphäre ganz nahe zu sein. Vor allem die kurzen Wege zwischen dem Aqua Dome – Tirol Therme Längenfeld und dem nahe gelegenen Fußballplatz wird von allen Beteiligten geschätzt und ist auch maßgeblicher Grund dafür, dass die Proficlubs im Ötztal gastieren.

“Die Verbundenheit der Bundesliga-Vereine beweist, dass sich Trainer, Spieler, Betreuer und natürlich auch die Fans bei uns sehr wohl fühlen”, erklärt Barbara Krabath, stv. Direktorin im Aqua Dome.

Trainiongsgelände in Längenfeld.

Absoluter Vorteil: Der Trainingsplatz ist nur wenige Gehminuten vom Aqua Dome entfernt.

Gaislachkoglbahn in Sölden.

22. Mai 2013
von Markus
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Winternächtigungen: Ötztal bilanziert auf konstant hohem Niveau

Gaislachkoglbahn in Sölden.

Moderne Ikone der Seilbahntechnik: Die Gaislachkoglbahn in Sölden. Foto: Bergbahnen Sölden / Niederstrasser

Die Wintersaison 2012/2013 ist geschlagen und auch in diesem Jahr stellt das Ötztal von November bis April erneut einen Nächtigungsrekord  auf. Insgesamt 2,64 Millionen Übernachtungen bedeuten ein leichts Plus von 0,5 Prozent.

Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die Gesamt-Saisonbilanz übertroffen werden. Lag die Zahl der Nächtigungen im Winter 2011/2012 bei 2.629.584, kletterte sie in der abgelaufenen Saison auf 2.629.584. Dass keine größeren Sprünge errreicht werden konnten, führen die Verantwortlichen auf verschiedene Faktoren zurück: Kein Schaltjahr (29. Februar), früher Ostertermin sowie die gute Schneelage auch in tiefer gelegenen Regionen, die im Konkurrenz zur Destination Ötztal stehen. Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus, richtet seinen Dank an die Touristiker im Tal, die diesen Erfolg zu verantworten haben. Trotz einer ordentlichen Portion Zufriedenheit mahnt er an, weiter am Ball zu bleiben: “Die Belebung der Saisonrandzeiten gilt als Herausforderung, der sich alle Touristiker im Ötztal mit viel Kraft und Innovation stellen müssen.”

Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus.

Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus, wünscht sich trotz des Erfolges ein verstärktes Engagement auch in den Saisonrandzeiten.

Skigebiete Sölden und Obergurgl-Hochgurgl führen Statistik an
Unangefochtener Spitzenreiter im internen Ranking der Ötztaler Tourismusorte bleibt Sölden mit 1,31 Millionen Übernachtungen. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet Sölden bzw. die statistische Einheit Ötztal-Arena (Sölden, Zwieselstein, Vent) ein leichtes Minus von 1,9 %. Dank der frühen Saisoneröffnung und einem starken Finale bleibt die Region Obergurgl-Hochgurgl auf dem Vorjahresniveau mit 569.130 Nächtigungen. Längenfeld erzielte ein Plus von drei Prozent bzw. 396.322 Nächtigungen. Zuwächse konnten auch die anderen Gemeinden Umhausen, Oetz und Haiming für sich verbuchen. Einzig Sautens musste ein Nächtigungsminus im einstelligen Prozentbereich hinnehmen.

Bernhard Riml, Obmann Ötztal Tourismus.

Bernhard Riml, Obmann Ötztal Tourismus: “Mit diesem Ergebnis dürfen wir sehr zufrieden sein, denn schließlich bewegen wir uns seit Jahren auf einem konstant hohen Level.”

 

Man spricht deutsch
Knapp die Hälfte aller Wintergäste stammt mit 48,2 Prozent bzw. 1,24 Millionen Nächtigungen aus Deutschland. Den zweiten Rang belegen Urlauber aus den Niederlanden mit 9,8 % bzw. 259.133 Nächtigungen. Rang Drei geht an Gäste aus England (5,3 %) dahinter folgen Belgien (5,2 %) und Russland (5,1 %).

Ansicht Skigebiet Hochgurgl.

Die Region Obergurgl-Hochgurgl erreichte in der Wintersaison 2012/2013 569.130 Übernachtungen.

Hier eine interaktive Infografik zur Nächtigungsentwicklung über die letzten Jahre in den einzelnen Ötztaler Orten – Wintersaison 2008/2009 bis 2012/2013:

Die Fräse macht den Weg am Timmelsjoch frei.

17. Mai 2013
von Markus
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Winter am Timmelsjoch auf dem Rückzugsgefecht

Saisonstart am Timmelsjoch im Ötztal.

Bis zu zehn Meter hoch sind die Schneewände entlang der Timmelsjoch Hochalpenstraße zu Beginn der neuen Saison. Fotos: Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG

UPDATE – 22. Mai 2013: Ein neuerlicher Wintereinbruch verzögert die Verkehrsfreigabe der Timmelsjochhochalpenstraße. 50 cm Neuschnee und mehrere Lawinenabgänge lassen eine Eröffnung, sofern das Wetter es erlaubt, am 29. Mai als realistisch erscheinen.

Mit dem letztes Aufbäumen der kalten Jahreszeit sah sich in den vergangenen Wochen das Räumteam der Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG konfrontiert. Bis zu zehn Meter hohe Schneewände zeugen von den Mühen der Männer, die Straße für den Saisonstart vorzubereiten. Als frühester Termin für die diesjährige Öffnung der beliebten Verbindung zwischen Nord- und Südtirol wird von den Verantwortlichen der 24. Mai genannt.

Der Wechsel der Jahreszeiten bringt im Ötztal auch eine Änderung der Verhaltensweisen gegenüber dem Schnee mit sich. Während die verschiedenen Seilbahnunternehmen im Herbst das Eintreffen der weißen Pracht  zu einem möglichst frühen Zeitpunkt ersehnen, hofft man bei der Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG im Frühjahr darauf, dass die Schneemassen schnellstmöglich Opfer der steigenden Temperaturen werden. In diesem Jahr dauerte es vier Wochen bis das Schneeräumungsteam die Passhöhe auf 2.509 m erreichte. “An manchen Stellen  hatten wir Mühe die vier Meter hohen Pfosten der Straßenbegrenzung überhaupt zu finden”, berichtet Straßenmeister Robert Pixner zu berichten.

Geballte Maschinenkraft
Da angesichts solcher Schneemassen mit bloßer Muskelkraft kein Durchkommen möglich ist, kommen PS-starke Maschinen zum Einsatz, unter anderem Österreichs größte und leistungsstärkste Straßen-Schneefräse, die Schneehöhen von bis zu 170 cm aus dem Weg räumt. Der Maschinenpark wird ergänzt durch zwei Rotationsfräsen mit jeweils 300 PS Leistung.

Das Schneeräumteam vor der modernsten Schneefräse Österreichs.

Das Schneeräumungsteam kämpfte sich vier Wochen bis zur Passhöhe am Timmelsjoch.

Insgesamt wurden auf der Nordtiroler Seite der Passstraße knapp 300.000 Kubikmeter Schnee entfernt. Trotz des starken Fuhrparks handelt es sich um eine gefährliche Tätigkeit. aufgrund der Gefahr von nachrutschender Lawinen und Steinschlägen.

Eröffnung für den 24. Mai geplant
Frühestmöglicher Termin für die Verkehrsfreigabe ist laut Manfred Tschopfer, Geschäftsführer Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG, der 24. Mai. Er ergänzt: “Auf der steilen Südtiroler Seite ist noch einiges zu tun. Zudem sind Wintereinbrüche in dieser Höhenlage nicht auszuschließen und stellen nichts Ungewöhnliches dar.” Die ersten Passbezwinger in diesem Jahr dürfen sich auf ein außergewöhnliches Erlebnis freuen, wenn sie ihr Auto oder Motorrad zwischen bis zu sechs Meter hohen Schneewänden der Passhöhe entgegensteuern.

Die Fräse macht den Weg am Timmelsjoch frei.

Knapp 300.000 Kubikmeter Schnee wurden zwischen Hochgurgl bis zur Passhöhe auf der Timmelsjoch Hochalpenstraße AG entfernt.

Doppelsieger Stefan Kirchmair mit dem Finisher-Trikot für 2013.

14. Mai 2013
von Markus
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Das begehrteste Radtrikot im Ötztal

Doppelsieger Stefan Kirchmair mit dem Finisher-Trikot für 2013.

Stefan Kirchmair, Sieger des Ötztaler Radmarathons 2011 und 2012, präsentiert das Finisher-Trikot des Ötztaler Radmarathons 2013. Foto: Lorenzi

Ein Kleidungsstück, das vor der ersten Anprobe jede Menge Schweiß und Anstrengugen von seinem Besitzer verlangt: Die Rede ist vom Finisher-Trikot beim Ötztaler Radmarathon, der in diesem Jahr am 25. August über die Bühne geht. Eine Strecke von 238 Kilometern und über 5.500 Höhenmeter müssen zurückgelegt werden bis zur Zieleinfahrt in Sölden.

Der Tiroler Stefan Kirchmair, Sieger 2011 und 2012 des Kultrennens, durfte sich als Erster das heiß begehrte Trikot überstreifen und dieses erstmals präsentieren. Nach dem Edelweiß als Symolblume des “Ötztalers” im Jahr 2012 folgt heuer das Enzian und für 2014 kündigt sich die Alpenrose an. Das Einheimsen des Trikots dürfte für Seriensieger Kirchmair kein gröberes Problem darstellen, schwieriger wird aber wohl das erklärte Ziel der Titelverteidigung und damit einen Hattrick einzufahren. Insgesamt starten Ende August 4.000 Radfahrer aus 43 Nationen, wobei der Großteil weniger Ambitionen auf einen Stockerlplatz hat. Durchkommen lautet die Devise bei der Mehrheit der Teilnehmer.

Mit dem Ötzi-Dorf auf Tour: Übergabe des "Ötzi-Auto" 2013 von den Vertretern des Autohaus Kapferer an Leonhard Falkner, Geschäftsführer Ötzi Dorf. Foto: Ötzi Dorf

17. April 2013
von Markus
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Ötzi-Dorf auf Tour in Tirol, Bayern und Salzburg

Mit dem Ötzi-Dorf auf Tour: Übergabe des "Ötzi-Auto" 2013 von den Vertretern des Autohaus Kapferer an Leonhard Falkner, Geschäftsführer Ötzi Dorf. Foto: Ötzi Dorf

Mit dem Ötzi-Dorf auf Tour: Übergabe des “Ötzi-Auto” 2013 von den Vertretern des Autohaus Kapferer in Umhausen an Leonhard Falkner, Geschäftsführer Ötzi Dorf. Foto: Ötzi Dorf

Im Vorfeld der diesjährigen Saisoneröffnung am 27. April 2013 schicken die Verantwortlichen des Ötzi-Dorfes in Umhausen wieder einen rollenden Botschafter auf die Straße. Das sogenannte “Ötzi-Auto”, im Design des Mannes aus dem Eis gehalten, absolviert auf seiner Tour durch Nord-, Südtirol, Salzburg und Bayern knapp 20.000 Kilometer.

Der Auftritt vor dem Saisonstart mit dem Fahrzeug dient nicht allein dazu mit einer mobilen Werbefläche durchs Land zu gondeln, sondern ermöglicht den direkten Kontakt mit den knapp 700 Partnern. “Die unmittelbare Kommunikation stellt eine der wichtigsten Grundlagen für unseren positive Entwicklung dar. Im direkten Gespräch lassen sich alle Neuheiten leichter erklären und Fragen können direkt beantwortet werden”, so Leonhard Falkner, Geschäftsführer des Ötzi-Dorfes. Die Marketingaktion soll so dazu beitragen, dass auch heuer wieder mehr als 50.000 Besucher den archäologischen Freilichtpark einen Besuch abstatten.

Das notwendige Fahrzeug stellt seit über zehn Jahren Reinhard Kapferer vom gleichnamigen Autohaus in Umhausen gegen eine geringe Kostenbeteiligung die gesamte Saison zur Verfügung.

Georg-Amprosi-Gasthof-Stern-Oetz

15. April 2013
von Markus
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5 Antworten von Georg Amprosi

Georg-Amprosi-Gasthof-Stern-Oetz

Der 39-jährige Oetzer Georg Amprosi führt mit seinem Bruder Martin den Traditionsgasthof Stern in Oetz. Das Wirtshaus zählt zu den geschichtsträchtigsten Häusern im gesamten Ötztal. Quellen belegen, dass es bereits im 16. Jahrhundert als Gasthof geführt wurde. Als ausgebildeter Touristiker führt Amprosi dieses Erbe fort und gibt im Kurzinterview seine persönlichen Tipps rund ums Ötztal.

 1. Das Ötztal ist für mich:
Meine Heimat, meine Wurzeln und alles rund ums Wohlfühlen.

2. Das muss man gesehen/ausprobiert haben:
Ein Muss für jeden Ötztaler ist es, einam auf den Gipfeln der Wildspitze und des Acherkogels gestanden zu haben.

3. Mein Rückzugsort im Tal:
Der Piburger See ist meine Krafttankstelle, die Ruhe und Stille offenbart. Einfach ein Platz zum Wohlfühlen und zum Abschalten.

4. Ein Dialektbegriff, den kein Ötztal Urlauber versteht:
Eschtrag

5. Hier könnte ich es mir auch vorstellen zu leben (außerhalb des Tals):
Überall wo’s annähernd ähnlich ist, also wo Berge, Wäder und Seen vorhanden. Ein Ort, an dem man sich dem Jubel und Trubel entziehen kann.

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18. März 2013
von Markus
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30 Jahre Fischbachchor Längenfeld: Starke Stimmen aus dem Ötztal

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Auf drei Jahrzehnte Vereinsgeschehen können die zur Zeit 19 Sänger des Fischbachchors Längenfeld zurückblicken. Ein Schritt in die Zukunft setzte Obmann Gerbert Ennemoser, der nach 30 Jahren das Amt an seinen Nachfolger Albrecht Holzknecht übergab.

Im Jahr 1982 ergriff Gerbert Ennemoser die Initiative und setzte gemeinsam mit Chorleiter Peter Klotz, den in der Gemeinde gehegten Wunsch um, einen neuen Stimmkörper ins Leben zu rufen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich so eine stimmgewaltige Gruppierung, die mit ihrem Gesang nicht nur kirchliche und weltliche Feierlichkeiten begleitet, sondern mit ihren Auftritten auch regelmäßig über die Grenzen des  Ötztals hinaus viel Applaus erntet.

Das Vereinsleben führte die Mitglieder unter anderem bereits nach Südtirol, ins Trentino, Bayern oder quer durch ganz Österreich. Unvergessen bleiben für die Sänger die Bergmessen mit Bischof Reinhold Stecher oder die Mitwirkung an einer Aufführung im Stephansdom in Wien. Das Repertoire des Fischbachchors reicht vom einfachen Volkslied bis hin zu klassischen Werken. Neben den wöchentlichen Proben legt die Vereinsführung großen Wert auf die Fortbildung ihrer Mitglieder, etwa in Form von Stimmbildung.

Zwei neue Obmänner
Bei  der traditionellen Jahreshauptversammlung blickte man allerdings nicht nur auf das Jubiläum zurück. Im Rahmen des Treffens trat Albrecht Holzknecht die Nachfolge von Langzeitobmann Gerbert Ennemoser an. Von den vielfältigen Aufgaben an der Vereinsspitze ist er nun zwar entbunden, seinen Titel darf er weiterführen. Seine Sangesfreunde ließen es sich nicht nehmen, Gerbert Ennemoser für sein drei Jahrzehnte währendes Engagement als „Ehrenobmann“ zu würdigen.

Einen Beleg für sein Können als Künstler präsentierte der neu gekürte Ehrenobmann mit der Präsentation der Festschrift „30 Jahre Fischbachchor“, welche die Vereinsgeschichte seit Anbeginn veranschaulicht. Zur Bewahrung und Verbreitung des heimischen Liedgutes erschien eine Neuauflage des Büchleins „Lieder zur Geselligkeit“, das beim Fischbachchor bezogen werden kann.

Sendung in ORF III aus Obergurgl-Hochgurgl

5. März 2013
von Markus
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Ötztaler Helfer in TV-Doku über Alpinunfälle

Sendung in ORF III aus Obergurgl-Hochgurgl

Aufnahmen für die ORF-Doku am Stützpunkt vom Notarzthubschrauber “Martin 8″ in Obergurgl-Hochgurgl. Foto: Rotes Kreuz

Was passiert nach einem Skiunfall? Welche Schritte sind notwendig, damit die verletzte Person eine rasche Erstversorgung erhält und anschließend schnell weiter transportiert werden kann? Antworten auf diese Fragen liefert  die Sendung “Der verletzte Mensch – Modernes Trauma Management”. Der österreichische TV-Sender ORF III drehte dafür kürzlich im Skigebiet von Obergurgl-Hochgurgl.

Die 50minütige Sendung aus der Reihe “Treffpunkt Medizin” zeigt auf, wie bedeutend die erste Stunde nach einem Unfall für den Verletzten ist und welchen Stellenwert eine perfekt funktionierende Rettungskette hat. Das Filmteam begleitete die Helfer mit der Kamera von Erstversorgung bis zum Transport in die Universitätsklinik Innsbruck.

Aufnahmen im Skigebiet von Obergurgl-Hochgurgl
Als Schauplatz für die Unfallannahme diente das Skigebiet von Hochgurgl. Weitere Bilder entstanden am Stützpunkt des Notarzthubschraubers “Martin 8″ in Hochgurgl.

Unterstützung bekam das ORF-Team bei den Dreharbeiten im Ötztal unter anderem von der Rot Kreuz Bezirksstelle Imst, die Mitarbeiter der RK Ortsstelle Sölden demonstrierten für die Kamera die professionelle Versorgung eines schwerverletzten polytraumatisierten Patienten. Im Einsatz vor der Kamera standen Simon Hausegger (Notfallsanitäter biem Pistenrettungsdienst Obergurgl und Notfallsanitäter der RK-Stelle Längenfeld), Notfallsanitäter Markus Rinner, Marco Schöpf (Notfallsanitäter und leitender Flugretter Martin 8).

Die Sendung wird im Sender ORF III zu folgenden Terminen ausgestrahlt: Mittwoch, 6. März, 21.30 Uhr

Wiederholungen:
Donnerstag, 7. März, 01.45 Uhr
Donnerstag, 7. März, 04.20 Uhr
Donnerstag, 7. März, 16.05 Uhr

Samstag, 9. März, 16.00 Uhr

Ted Ligety am Rettenbachgletscher in Sölden.

2. März 2013
von Markus
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Links der Woche – Ötztaler Goldschmied, Top-Hotel im Tal, Surfen im Schnee und mehr

Ted Ligety am Rettenbachgletscher in Sölden.

Ted Ligety holte drei Goldmedaillen bei der Ski-Wm in Schladming. Beteiligter am Erfolg auch sein Ötztaler Coach, Goldschmied Patrick Riml.


Im Ötztal tut sich so viel, das kann nicht alles verbloggt werden. Deshalb ist es an der Zeit, eine auf vielen anderen Blogs  bewährte Rubrik einzuführen. Die Links der Woche geben Euch regelmäßig einen Überblick über interessante  Themen rund ums Ötztal.  Also viel Spaß beim Lesen der Premieren-Ausgabe.

Ötztaler im Medaillenregen von Schladming

Bei der abgelaufenen alpinen Skiweltmeisterschaft in Schladming mischte auch ein Ötztaler mit, der, obwohl er selbst nie an den Start ging, als erfolgreichster Tiroler Teilnehmer genannt werden kann. Die Rede ist vom gebürtigen Sölder Patrick Riml, Alpindirektor des US-Skiteams. Die Athleten mit WM-Seriensieger Ted Ligety, Mikaela Shifrin und Julia Mancuso holten vier Gold- und eine Bronzmedaille. Zudem landete das US-Team auf dem ersten Platz des Medaillenspiegels. Freude auch bei den Ötztaler Touristikern, schlug sich der sportliche Erfolg doch auch in Zeitungsberichten nieder. Die österreichische Zeitung Kurier verlieh Riml sogar den Titel “Goldschmied aus dem Ötztal“.

Sölder Hotel von GEO SAISON ausgezeichnet

Designhotel Bergland Sölden

Das Bergland Hotel Sölden wurde vom Reisemagazin GEOSAISON unter die 100 besten Hotels Europas gewählt. Foto: Bergland Sölden

Die alljährliche Liste “Die 100 besten Hotels Europas” des deutschen Reisemagazin GEOSAISON wird in diesem Jahr durch einen Newcomer aus dem Ötztal bereichert. Das Bergland Hotel Sölden rangiert erstmals unter den Topherbergen. Als Juror fungierte mit Ludwig Gruber ein erfahrener Hotelkenner, Geschäftsführer von Die Bio-Hotels.

Surfen im Schnee

Hinter dem Begriff Powdersurfen steckt eine Kombination aus den Sportarten Surfen und Snowboarden. Merkbarste Unterschiede dabei sind: Keine Bindung und keine sonst bei Snowboards üblichen Stahlkanten. Die Fahne dieser wahren Fun-Sports heben im Ötztal seit letzem Jahr die “Grateful Powdersurfer” hoch. Nachdem keine Bretter erhältich waren, ergriffen die Jungs selbst die Initiative und bauten sich ihre ersten Prototypen. Im letzten Sommer wurden diese weiter entwickelt für noch mehr Spaß im Tiefschnee. Es funktioniert, wie man im folgenden Video sehen kann:

Harlem Shake erobert nun auch das Ötztal

All zu lange musste man nicht warten: Nachdem das “Harlem Shake”-Fieber nahezu den ganzen Globus erfasste, gibt’s nun auch die ersten Varianten, die im Ötztal gedreht wurden, unter anderem hier und hier. Die Einwohner vom New Yorker Stadtteil Harlem distanzieren sich in einem Video deutlich von dem Internetphänomen, hier zu sehen.

Video der Woche – Die Alpen von oben

Kurzer Ausschnitt aus der Dokumentation “Die Alpen von oben – Die Südalpen (Vom Inntal ins Ötzal”). Eindrucksvolle Aufnahmen mit Szenen von den Revisionsarbeiten in schwindelnder Höhe bei der neuen Gaislachkoglbahn.

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